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Die Trauerfiguren der Grabmäler PL01

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Im späten Mittelalter waren die Herzöge von Burgund aus dem französischen Königshaus Valois die wichtigsten Fürsten Nordeuropas. Die prachtvollen Grabmäler von Philip dem Kühnen (1342-1404) und seinem Sohn Johann Ohnefurcht (1371-1419) sind eindrucksvolle Zeugnisse ihres enormen Reichtums.
Für die Grabmale wurden die besten Bildhauer aus Nordeuropa verpflichtet, darunter Jean de Marville und die Harlemmer Steinmetze Claus Sluter und Claus van de Werve. Sie entwarfen die gotischen Arkaden, die den Totenschrein tragen, und unter denen die berühmte Schar der Trauerfiguren zu sehen ist: säkulare Geistliche, Kartäusermönche sowie Mitglieder der Familie und andere Nahestehende, alle gehüllt in Trauergewänder, die während des Begräbnisses ausgeteilt wurden.
Die Abbildung trauernder Figuren auf Gräbern ist eine Tradition, die zurückgeht auf die klassischen Sarkophage, die im 13. Jahrhundert wieder auflebt. Die Trauerfiguren wurden normalerweise in statischer Form im sog. Basrief (Flachrelief) abgebildet. Nie zuvor waren sie in einer derart dreidimensional-plastischen Form abgebildet und die Gewänder so expressiv ausgeführt worden.

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